Archiv für Juli 2009

Die neue Südtiroler Tageszeitung: “Bestehendes Unbehagen”

Freitag, 31. Juli 2009

Der Rittner Bürgermeister Ferdinand Rottensteiner hält eine Bürgerbefragung zum geplanten Pumpspeicherwerk für machbar. Wie aus dem Artikel (PDF) hervorgeht, ist ” [...] ‘Diese Möglichkeit ist im Gemeindestatutvorgesehen. Wir als Gemeinde werden aber nicht die Initiative ergreifen‘, betont Rottensteiner. [...]“

Corriere dell’Alto Adige: Centrale in caverna – Raccolte duemila firme

Mittwoch, 29. Juli 2009

Articolo (PDF)

Alto Adige: Duemila «no» alla centrale

Mittwoch, 29. Juli 2009

Articolo (PDF)

’s Rittner Bötl: Die Gemeindeverwaltung informiert

Mittwoch, 29. Juli 2009

“Es müssen alle Vor- und Nachteile eines solchen Projektes sorgfältig geprüft und diskutiert werden”. Artikel (PDF)

Die neue Südtiroler Tageszeitung: “1973 Rittner Gegner”

Mittwoch, 29. Juli 2009

Die Bürgerinitiative gegen das Pumpspeicherwerk am Ritten deponiert im Rathaus 2.157 Unterschriften. Die Betreibergesellschaft Kelag antwortet mit einem ersten Informationsabend am kommenden Montag in Lengmoos. Artikel als PDF.

Wertung der Unterschriftenaktion

Dienstag, 28. Juli 2009

Am 25.5.2009 hat die Bürgerinitiative gegen das Pumpspeicherwerk Ritten über dieses Projekt informiert.  Mühsam haben wir die Fakten zusammengetragen und so den Bürgern eine erste, bereite und tiefe Information direkt zukommen lassen. Wir haben auf die aus unserer Sicht negativen Aspekte aufmerksam gemacht. Aber auch auf die Vorteile für die Betreiber und auf den Vorteil der Gemeinde Ritten (Wasser) aufmerksam gemacht.

Im Anschluss an diese Veranstaltung wurde den Zuhörern eine Petition vorgestellt, in welcher der Gemeinderat Ritten aufgefordert wird, dieses Projekt zu  stoppen.

Die Petition wurde nach der Veranstaltung an einigen wenigen Punkten ausgelegt, doch im Wesentlichen wurde sie zu einem “Selbstläufer”. D.h. die Bürger haben sich die Formulare selber kopiert oder vom Internet heruntergeladen und verteilt. Ohne große Bemühungen kamen innert kürzester Zeit die vielen Unterschriften zusammen, und wir hatten nur noch für das Einsammeln zu sorgen.

Es wurden sogar ohne unser Zutun Unterschriften in der Grundschule gesammelt. Dies haben wir aber sofort abgelehnt und die Unterschriften auch nicht gezählt. Auch war es uns ein Anliegen, dass nicht bei den Touristen gesammelt wurde, denn wir wollten die Touristen nicht mit einem solchen Projekt erschrecken.

Es konnte aber nicht verhindert werden, dass sich unter all die vielen Unterschriften der Rittner auch Unterschriften von Bürgern anderer Südtiroler Gemeinden befanden. Daher müssen wir jetzt nach Abschluss der Sammlung die Zahl von 2157 Unterschriften auf 1973 Rittner Unterschriften reduzieren.

Dies zeigt aber, dass das Thema nicht nur am Ritten wahrgenommen wird, sondern auch weit darüber hinaus Bedeutung hat.

Sicherlich sind die 1973 Rittner Stimmen objektiv gesehen nicht die Mehrheit der Stimmbevölkerung der Gemeinde Ritten. Aber es hat sich auch nicht um eine Volksbefragung gehandelt, sondern um die Sondierung einer Stimmungslage. Und es zeigt sich, dass schon eine bedeutsame Menge der Rittner sich kategorisch gegen diese Projekt stellt und zwar derart, dass sie dies mit ihrem Namen bezeugen. Die Zahl derer, welche sich dagegen aussprechen, aber nicht mit ihrem Namen in Erscheinung treten wollen, dürfte sicherlich noch grösser sein.

Ob es juristisch möglich ist, dass die Gemeinde zum jetzigen Zeitpunkt ein NEIN zum Projekt beschließen darf, ist auch noch unklar. Sicher ist jedoch, dass es der Gemeinde Ritten als ein klares Signal erscheinen muss, dass die Bürger es nicht tolerieren werden, weiterhin über das Vorgehen der Gemeinde im Unklaren gelassen zu werden. Es hat sich ja gezeigt, dass die Gemeinde zum großen Teil den Bedenkenkatalog der Bürgerinitiative teilt, es erstaunt daher umso mehr, dass die Bürger nicht erfahren, wie ihren Bedenken nachgegangen wird.

Wir fordern daher den Gemeinderat nach wie vor auf, das Projekt zu stoppen und den Bürgern zumindest volle Transparenz in die Entscheidungsprozesse zu gewähren, schließlich sind die gewählten Gemeinderäte unsere Interessenvertreter.

Die Unterschriften wurden am 28. Juli 2009 mit diesem Begleitschreiben dem Bürgermeister übergeben.

Bezirksblatt Plus: “Wir wollen es nicht!”

Donnerstag, 23. Juli 2009

Artikel (PDF) im Bezirksblatt Plus vom 23. Juli 2009, Ausgabe 14.

Die neue Südtiroler Tageszeitung: “Bockender Bauer”

Freitag, 17. Juli 2009

“Das Projekt Pumpspeicherwerk am Ritten steht vor einem nicht unerheblichen Problem. Ein Grundeigentümer weigert sich, ein Unterflurrecht für das riesige Wasserreservoir abzutreten. Und die Bürgerinitiative hat bereits über zweitausend Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt.” Artikel (PDF)

NEIN vom Viehweiderhof

Donnerstag, 16. Juli 2009

Peter Heppberger, der Eigentümer des Viehweiderhofs, hat in Gesprächen mit der Bürgerinative ausdrücklich bestätigt, dass er kein Interesse hat an einem riesigen Wasserreservoir unter seinem Hof. Er beabsichtigt auch nicht irgendwelche Rechte an die Projektbetreiber abzutreten und wäre froh, wenn diese ihn nicht weiter belästigen würden. Es stimmt, dass er Frau Hubmann einen Vorvertrag für nur 1,5ha unterschrieben hat, aber dies bezog sich auf das Staubecken, welches im Übertagebau hätte errichtet werden sollen. Die Projekttanden sehen seit den massiven NEINs der Gemeinde und der UVP von dieser Variante ab.
Die Gemeinde hat in einem Gespräch mit der Bürgerinitative bestätigt, dass sie auf ein völlig neues Genehmigungsverfahren besteht, falls das Projekt nicht auf den Viehweiderhof lautet. Somit ist klar, dass diesem Nein des Eigentümers eine Schlüsselrolle zukommt und wir Herrn Heppberger voll und ganz unterstützen sollten und im Interesse aller Kraftwerksgegener ihm unseren Dank aussprechen.

Unterschriftenaktion Aufruf zur Sammlung und aktueller Stand

Mittwoch, 15. Juli 2009

Eigentlich wollten wir die Unterschriften der Gemeinde bereits übergeben, doch es hat sich gezeigt, das wir noch nicht über alle Bögen verfügen. Immer noch werden uns vereinzelt Bögen über die verschiedenen Mitglieder zugetragen. Wir möchten hiermit die Sammlung besser organisieren und weisen darauf hin, dass es ab sofort nur noch eine zentrale Anlaufstelle gibt: Die Ordination von Herrn Dr. Franz Müller im Gesundheitssprengel der Gemeinde Ritten in Klobenstein.
Bitte bringen Sie Ihre Bögen (voll oder nur teilweise ausgefüllt bis Mittwoch 22. Juli 2009 dort vorbei. Verbreiten Sie bitte diese Nachricht, damit alle, welche nicht das ritten.net lesen, ebenfalls Bescheid wissen. Der aktuelle Stand (13.7.2009) ist bei über 2072 Unterschriften. Danke.